DIY Reduziermasken de luxe – danke, FabLab!

Ich muss ein paar Aufnahmen in „echtem“ 10×15 Format aufnehmen, also deutlich größer, als die etwas weniger als 4×5″ meiner von Niles Lund modifizierten Lisco/Fidelity- Doppelkassetten. Außerdem würde ich auch gerne mal mit der Sinar 13×18 machen, ohne mir gleich ein neues Rückteil kaufen zu müssen.
Die einfachste Möglichkeit: Reduziermasken zum Einlegen in die 8×10″-Kassette.
So hat man das übrigens auch im 19. Jahrhundert gelöst.

In Illustrator hab ich die Teile gezeichnet und bin dann damit rüber auf AEG zu unseren tollen Freunden im wunderbaren FabLab. Dort ist Freitag und Samstag offene Werkstatt für Jedermann. Und die haben einen Laserplotter (nennt man das so?), jawoll!

Der Chris vom FabLab war so nett, meinen dilettantischen Entwurf zu perfektionieren – und dann durfte mir das der Laser aus Nikolaus-rotem 3mm Acryl ausschneiden, hat für beide Teile keine fünf Minuten gedauert. Sogar kleine Gravuren haben sie mit drauf gemacht!
Dann nur noch Silberdraht durch die perfekt gelaserten Löcher gezogen und voilà: die DIY Reduziermaske de luxe, für quasi gratis…

Vielleicht habt ihr auch ein FabLab in eurer Stadt. Geht da unbedingt mal hin! Schneidet euch nicht zuhause in die Finger, sondern teilt eure Ideen und Projekte mit anderen Bastlern und nutzt die großartigen Möglichkeiten, die es dort gibt: Laser, CNC-Maschinen, 3-D-Drucker, Näh- und Stickmaschinen und so weiter.
Ganz ehrlich: so ähnlich hab ich mir das 21. Jahrhundert vorgestellt!

Reduziermaske
13×18
Reduziermaske
10×15
Reduziermaske
Das fertige Ding

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