Mein Eisenentwickler

Es gibt unglaublich viele Rezepturen für Positiv-Entwickler. Mit Zucker oder Säure als Verzögerer, mit Pyrogallol oder Eisensulfat.
Wie die meisten benutze ich Eisenentwickler, der ist ziemlich ungiftig, einfach herzustellen und nicht teuer. Wird außerdem in den meisten alten Handbüchern empfohlen, in den aktuellen sowieso.

Bei jedem Kollodonisten ist der Entwickler wohl die Substanz, die er am häufigsten modifiziert. Meistens erst unmittelbar vor dem Entwickeln kommen noch Geheimzutaten dazu: ein Spritzer Ethanol, wenn viel Lösungsmittel im Silberbad ist und sich Inseln auf der Platte bilden, oder ein Schuss Wasser, um etwas langsamer zu entwickeln. Ein wenig Säure macht den Entwickler langsamer, ein paar Tropfen Kaliumnitratlösung bringen brilliantere Weißen.

Insofern ist ein Grundrezept  keine unumstößliche Mischung. Ein guter Ausgangspunkt ist der stinknormale Scully & Osterman Positiv Entwickler, der so geht:

  • 15g Eisen(II)-sulfat (Heptahydrat)
  • 350ml destilliertes Wasser
  • 15ml Essigsäure
  • 20 ml Ethanol

auf 1l sind das ungefähr

  • 39g Eisen(II)-sulfat (Heptahydrat)
  • 910ml Wasser
  • 39ml Essigsäure
  • 52ml Ethanol

meine offizielle Mischung lautet derzeit:

  • 40g Eisensulfat (das staubige von Mamut, das man ewig filtern muss…) 
  • 885 ml destilliertes Wasser
  • 75ml Essigsäure 60% 
  • 45ml Ethanol

Was das Mamut-Eisensulfat angeht, muss ich sagen, dass das fast kristalline Zeug, das ich vorher hatte, zwar ein klein wenig teurer war, aber deutlich einfacher im Gebrauch. Ich hatte ein massives Schleier-Problem mit dem neuen Pulver aus der Tschechischen Republik, da half nur noch mehr filtern. Die bessere Qualität hatte ich sogar schon ganz ohne Filtern benutzt.

Die Mengen an Wasser und Säure sind andere, weil ich nur noch 60%-ige Essigsäure einsetze.
Es gibt keinen Grund bei diesem Prozess mit Hochprozentigerem zu hantieren, da alle Rezepte in denen man Essigsäure braucht, auch Wasser enthalten.
Das kann man mit dem Mischkreuz ausrechnen – sollte ich auch mal posten, wie das geht, braucht man immer wieder.

Summary:
My standard iron-sulfate developer.

 

Small is beautiful

In der Nasskollodiumszene ist ja schon länger die Gigantomanie ausgebrochen. Allen voran der Ami Ian Ruther, der einen Lieferwagen zur camera obscura cum Fotolabor umgebaut hat, war hier ein Trensetter, der sich dazu auch noch gut zu vermarkten weiß:

SILVER & LIGHT from Ian Ruhter : Alchemist on Vimeo.

Ich bete jeden Abend für ihn, dass ihm das Ding nicht eines Tages um die Ohren fliegt, wenn er da mit literweise Äther hantiert…

Historische Dauerrotypien und Albuminabzüge von Kollodium-Negative waren selten größer als 24×30 cm. Trotzdem ist Herr Ruther in bester (?) historischer Gesellschaft mit seinen Mammut-Platten.
Als Mammut-Formate bezeichnete man alles darüber und das konnte bereits im 19. Jahrhundert ziemlich groß sein. In Paris waren Riesen-Fotografien bereits um 1860 ein beliebter Werbe-Gag, lebensgroße und überlebensgroße Portraits zogen ein Massenpublikum an.
Disdéri, der Vater der kommerziellen Atelierfotografie und Erfinder der carte de visite hatte sie selbstverständlich im Programm.
Der Schotte John Kibble baute 1858 eine Kamera im Format 111×100 cm. Das Ross-Objektiv, praktisch ein leichtes Tele, hatte eine Brennweite von 1800 mm. Die Kamera hatte Räder und wurde von einem Pferd gezogen.
In den USA wurde 40 Jahre später für George R. Lawrence eine über dreimal so große und fast 650kg schwere Kamera names „The Mammoth“ gebaut, die von einer kleinen Lokomotive gezogen werden musste.
Die Platten mussten von vier Männern eingelegt werden. Zeiss lieferte die Objektive: ein 1670 mm Weitwinkel und ein 2500er Tele.

„With this camera, the Americans lived up to their reputation for doing everything on a bigger scale than everybody else.“ schreibt Gernsheim.

Ein Landsmann von Lawrence, der ingeniöse Gerald Figal, geht jetzt einen ganz anderen Weg:
er belichtet Mikroskop-Gläser in seiner Nikon – und zwar aus der Hand!
„Microtypes“ hat er seine Technik benannt.
Eine detaillierte Anleitung (leider noch ohne Bilder) gibt er hier:

http://photaku.net/?page_id=164

Quellen: H.&A. Gernsheim, The History of Photography, 1685-1914, New York, 1969

 

 

Verdrehte Skalen Teil 2

Dann hab ich da noch ein 300er Zeiss Tessar, etwa 100 Jahre alt.

Ein Carl Zeiss Tessar 300mm, f=4,5 um 1905
Ein Carl Zeiss Tessar 300mm, f=4,5, ca.1911

Ich muss gestehen, dass es einige Monate gedauert hat, bis ich es bemerkt habe, weil ich es nicht oft und immer nur für Portraits ganz offen benutzt habe.
(Dafür ist es übrigens hervorragend geeignet. Ich mag vor allem den leichten Tele-Look wenn man  damit 4×5″ fotografiert. Aber das ist eine andere Geschichte…)

Als ich mal abblendete und mir die Blende notieren wollte (was selten genug passiert), war ich irritiert:

Alte Zeiss Blendenskala
Alte Zeiss Blendenskala

Schlecht lesbar, da aus gutem Grund von einem Vorbesitzer irgendwann einmal überklebt steht da
3 – 4 – 6 – 8 – 12 – 17 – 24 – 34 – 48
Die Blendenzahlen folgen also einer anderen Skala, was bei alten Objektiven ja durchaus vorkommt. Zum Beispiel gibt’s bei alten Leitz-Optken keine Anfangsöffnung 1:1,4 sondern 1:1,5. Ähnlich wie bei den Zeiten, da gibt es auf alten Verschlüssen ja auch i.d.R. die 1/50 s, 1/100s, etc statt der 60tel und 125tel.

Was an dem Tessar außergewöhnlich ist: die Skala steht auf dem Kopf!

Das heißt, die größte Zahl entspricht der größten Blendenöffnung!

Eigentlich gar keine schlechte Idee, weil es die Verwirrung mit großer und kleiner Blende bzw Blendenzahl löst. Hat sich allerdings nicht durchgesetzt.
Und vorne drauf steht ja trotzdem f=1:4,5

Eine nützliche Tabelle mit verschiedenen Blendensystemen gibt es hier: http://photobutmore.de/vintagephoto/objektive/blenden.html

Demnach würde die Anfangsöffnung von f/4,5 (internationale Skala) f/128 (Zeiss) entsprechen und die kleinste Blende f/3 (Zeiss) ist f/32 (internationale Skala).

Summary:
Some old Zeiss lenses, like this ca. 1911 Tessar sport an upside-down aperture scale, starting with the highest number at full aperture. 

Verdrehte Skalen Teil 1

Kürzlich hab ich mein Aräometer zerbrochen. Schlauerweise wollte ich den Sollwert für das Silberbad gaaanz fein markieren… War eine super Sollbruchstelle.

Zufällig hab ich dann als Ersatz ein antikes Argentometer, eine Dichtespindel speziell für Silberlösungen gefunden. Tolle Sache – ich hab’s mit einer 10%igen Silbernitratlösung ausprobiert und es schien noch perfekt zu stimmen.
Wie praktisch, dachte ich, da kann man die Konzentration des Silberbads direkt ablesen.
Bei 10%iger Lösung las ich nämlich 10 ab – und dachte alles sei gut.
Von wegen!

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Die Skala ist genau anders rum als auf allen anderen Aräometern, die Zahlen sind keine Prozentangaben, sondern Kehrwerte des Silberanteils. Also X-Teile Wasser auf ein Teil Silber.

Konkret hat das bedeutet, ich hab Wasser zugegeben, weil die Dichte zu meiner Überraschung gestiegen war (war sie natürlich nicht, sie war wie zu erwarten gesunken) und die Skala hat noch mehr angezeigt…

Die anzuwendende Formel ist: 1/Skalenwert x 100 = Dichte in %
Ich frag mich nur warum man sich sowas bescheuertes ausdenkt?

Zum Nachschlagen, wenn ich das Laborbuch wieder verlegt habe:

argentometer

 

Schleierfahndung und Fagron v. Merck

Haze and Fagron vs Merck. There is an English summary of this article at the bottom of the page. 

Jetzt hat’s mich auch erwischt! Nebel auf der Platte!
Und bei schwarzem Hintergrund fällt das natürlich besonders auf:

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Bild 1: Schleier am rechten Rand

OK, diese Ambrotypie ist fies verschleiert. Vor allem am Rand, wo der Entwickler aufgegossen wird, gibt es böse Verläufe.

Die üblichen Verdächtigen:

  • Streulicht
  • Silberbad
  • Entwickler
  • Kollodium

In den einschlägigen Foren liest man wahnsinnig viele Beiträge über das Silberbad. Meine eigene Erfahrung ist, dass es gar nicht so einfach ist, das Silberbad zu ruinieren.  Außerdem hab ich zwei und wechsele die regelmäßig durch, inkl. Sonnen, Alkohol verdampfen lassen und Auffrischen.
Vor allem aber ist ein ruiniertes Silberbad recht aufwändig zu reparieren und da ich Gründe hatte, zu glauben, dass es an etwas anderem liegt, versuchte ich zunächst folgendes:

Eine Platte wird mit Kollodium beschichtet, im Silbernitrat sensibilisiert und dann sofort entwickelt. 
Nach dem Fixieren sollte sie ungeschwärzt und völlig klar sein.

War sie aber nicht (siehe links auf dem Bild unten). Womit Streulicht in der Kassette oder Optik als Ursache schon mal wegfallen.

Platte zwei wurde genauso behandelt, aber der Entwickler mit Zucker (0,5g auf 2cl) gebremst.
Das hat so gut wie keinen Unterschied gemacht, wie man sieht.

Die dritte Platte, die so aussieht, wie sie soll – nämlich klar – wurde mit einer anderen Kollodium-Mischung (mit Kollodium von Merck) beschichtet.

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Bild 2: v.l.: 1. Fagron Poor Boy normaler Eisenentwickler – 2. Fagron Poor Boy gebremst mit Zucker – 3. Merck Poor Boy

Ich hatte mit dem Fagron Kollodium (von MAMUTphoto, die ich als Lieferant durchaus empfehlen kann) schon vorher Probleme:

Diese drei Platten wurden identisch belichtet und entwickelt:

Fagron v. Merck Kollodium

Bild 3: : v.l.: 1.Fagron mit Cadmium, 2. Fagron ohne Cadmium (Poor Boy) 3. altes Merck Poor Boy (ca. 8 Monate) 

Kollegen berichten dagegen das komplette Gegenteil, nämlich dass sie Probleme mit Merck Kollodium haben!
Es muss wohl noch einen anderen Grund geben – das relativ frische Fagron Kollodium ist zwar empfindlicher, das erklärt aber nicht die Schleier bei korrekter Belichtung.

Werde weiterforschen.

Benutzte Rezepturen:

Kollodium:

  1. CdBr+NH4I mit Fagron Kollodium 4%
  2. Poor Boy  mit Fagron Kollodium 4%
  3. Poor Boy mit Merck Kollodium 4%

Kollodium 2 und 3 wurden gleichzeitig gemischt, es wurde sogar die identische Jod-Brom-Alkohollösung benutzt! Alle ohne Äther.

Silberbad ca. 9% (ph 3-4)

Entwickler nach Osterman

Superfix 1+4 (Zweibad)

 

Summary:
My latest ambrotypes came out extremely foggy (image 1: bulb) especially on the side where I pour the developer. The usual suspects were: stray light, silverbath, developer and the collodium itself.
I poured three plates and developed them without exposure (image 2). All three should have come out clear. The first one proofs the camera and filmholder is not to blame.
Slowing down the developer 
with sugar for plate #2 didn’t do much either. Still foggy as hell.
The third plate, using a Poor Boy mixture with Merck collodion is clear.
This means: The fogging is caused by the collodion.
The odd thing is that I am having this fog problem with Fagron collodion, while other practioners apparently have it with Merck!
An earlier test (image 3) is equally odd:
Three identically exposed and developed plates.
Two different collodion recipes with Fagron, both fogged and one with Merck, clear.
In this case I even used the same iodizing mix for both the Fagron Poor Boy and the Merck Poor Boy (plate 2 & 3).
Comments, also in English are welcome!

 

Kollodium und Studioblitz – unglaublich!

Collodion and studio flash – incredible! There is an English summary of this article at the bottom of the page.

Ich wollte mal ausprobieren, wie scharf Ambrotypien wirklich sind. Bei den üblichen langen Belichtungszeiten kommt immer ein klein bisschen Bewegung rein, mutmaße ich. Also hab ich geblitzt. Das Resultat hat mich echt umgeblasen! Ich bin hartgesottener Fotograf, der das Handwerk in  analogen Großformat-Zeiten gelernt hat, aber sowas scharfes hab ich noch nie gesehen!!

Es war nach einem Gespräch mit einer Visagistin, die einen Test mit mir machen will. Ich schlug ihr vor, Ambrotypien für die Beauty-Strecke zu machen. Da meinte sie:

„Sind das nicht diese unscharfen, schradelligen Bilder, die du mir mal gezeigt hast?“

Das ist gar nicht mal so daneben, wenn man, wie bereits passiert, ein Portrait 40s belichtet.
Dabei sind selbst solche Langzeitbelichtungen noch erstaunlich scharf und Stills ja eh. Unglaublich scharf sogar sind die.

Darum das Experiment, mal auszuloten, wie scharf ein Kollodium-Portrait sein kann.

Die  Brons waren auf Anschlag gedreht, ich hab aber den Eindruck, dass die Platten bei Blitzbelichtung nicht ganz auf die π mal Daumen geschätzen 1,5 ASA kommen (hatte keine UV-Glocken drauf). Könnte ein (Anti-)Reziprozitäts-Effekt (Kurzzeiteffekt) sein. Aber das Zeug ist ja eh saulangsam.

Hier das ganze Bild:

8×10″ Ambrotypie auf schwarzem Glas, Apo-Sironar-S 240mm, f: 5,6, Blitz

Für die Aufnahme hab ich kein Petzval, etc. benutzt, sondern ein sehr modernes Objektiv, das bestkorrigierte und schärfste, das ich kenne, das 240er APO-Sironar-S von Rodenstock. War im letzten Jahrhundert eines meiner absoluten Lieblingsobjektive.

Was auf der Platte bei Blende 5,6 an Schärfe da ist, liegt weit jenseits von den Schärfekönigen Velvia 50 oder Agfapan 25. Der Scan (Epson V750, ungeschärft) ist zwar beeindruckend, kann das allerdings nicht mal ansatzweise wiedergeben.

Not quite 1.5 ASA with the Brons. 8×10″ Ambrotypie on black glass, Apo-Sironar-S 240mm, f: 5,6, flash, Never seen anything sharper, forget Agfapan 25 and Velvia. 

 

 

4×5″ Kassetten-Umbau

Die erste Ambrotypie im eigenen Studio war ein euphorisierendes Erlebnis.
Vielleicht liegts auch nur an den Kollodium-Dämpfen??

Ich hab die Aufnahme mit einer alten Graflex gemacht (war zu faul, für ein Testbild die Sinar aufzubauen), in einer umgebauten 4×5″ Kassette aus Holz – die lassen sich relativ einfach bearbeiten.
Damit kann man aus jeder Großformat mit Int. Rückteil eine Nassplattenkamera machen.

Die erste hab ich beim „Schlachten“ gekillt. Beim Entfernen der Zwischenwände aus Blech, in die man den Film einschiebt, hab ich ein wenig zuviel Gewalt angewandt und viel Holz rausgerissen. Die Rillen für die Schieber sollten natürlich erhalten bleiben!!
Wär notfalls schon noch gegangen, aber ich hab noch ein paar so alte Dinger aus den 40ern und 50ern rumliegen.
Also hab ich bei der nächsten die Bleche sehr vorsichtig gelöst, in der Mitte etwas eingeknickt und dann rausgezogen.

Dann muss man einen kleinen Intelligenztest in räumlichem Denken lösen:
Eine Seite ist zum Laden, eine zum Belichten zu öffnen.
Wo ist die Fokusebene und wo muss ich das Holz wegschneiden und die kleinen Metallecken reinschlagen?

Nota bene: die Glasplatten kommen von hinten rein, mit der Emulsion nach vorne!
Das heißt, der Anschlag ist die vordere Filmebene.
Alles klar? Keine Angst, man kriegt das hin.

Für die Metall-Ecken haben wir dünnes Metallband genommen.
Ursprünglich wollte ich (wie bei Einzelblatt-Polas) so ein dünnes Lochblech quer über die beiden Schmalseiten legen – da hatte ich aber keines da. Außerdem tragen die Eckchen nicht so auf.

Die hab ich dann noch mit Sekundenkleber fixiert, die Umklappfalze der Kassette ebenfalls (braucht man ja nicht mehr).

Als Andruckfeder hab ich ein kleines, gebogenes Stück Blechband zwischen (Lade-)Schieber und Glas gelegt.
Beim ersten Test hab ichs vergessen, hat nichts ausgemacht, das Kollodium klebt ein bisschen und hält die Platte an den Ecken, solange man keine Wolken oder Mondkrater fotografiert.

So sieht das Ding aus:

Kollodium ohne Cadmiumbromid: erster Versuch erfolgreich!

Nach dem sehr empfehlenswertem Nasskollodium-Workshop bei Stefan Sappert in Wien hat es lange gedauert, bis ich alle Giftstoffe zusammen hatte, die für diesen Prozess aus den 1850ern nötig sind.
Vor allem

      Kollodium natürlich
      Silbernitrat zum Sensibilisieren
      Eisensulfat als Entwickler

…und Salze fürs Kollodium, damit die Elememtarteilchen was zu tun haben.

Eines dieser Salze ist Cadmiumbromid.
Ziemlich giftig und krebserregend – aber geht es auch ohne?

Ja, es geht!

Mein erstes Kollodium besteht aus:

    90ml Merck-Kollodium 4%
    90ml Bioethanol
    1,05g Kaliumbromid
    1,3g Ammoniumjodit
    5ml Wasser

Erstes Testbild:

4×5″, Xenar 135, f:4,7, 15s
ASA ist ungefähr 1,5-2, ich hatte mit weniger gerechnet.
Ist also erstaunlich empfindlich, obwohl das Silberbad vorher noch nie eine Platte gesehen hat.